Über Dresden, Prag und Graz nach Ravenna
Irgendwann im Frühjahr reifte der Plan für eine große Tour im Mai/Juni. Warum gerade in diesen Monaten? Es ist noch Vorsaison, also nicht überall übervoll. Das Grün der Wiesen, Bäume und Sträucher ist noch frisch, die Tage werden immer länger und: Der Kuckuck ruft!
Im vorigen Jahr war ich in Paris, an der Seine und an der Normadie-Küste. Ich muss da auch nochmal hin, denn ich will irgendwann von Le Havre aus nach Westen und dann nach Süden. Aber dieses Jahr wollte ich nochmal nach Italien – aber auf der Ostroute über Elbe, Moldau und mich an diversen Flüssen in Österreich entlang durch die Alpen „mogeln“. Bei der Gelegenheit stand auch (endlich) der Besuch bei einer ehemaligen Waldbröler Kollegin an, die jetzt mit ihrer Familie in Graz wohnt.
Jetzt, nach der Rückkehr hab ich die Beiträge neu sortiert und hier auf einer Karte meinen Weg eingezeichnet. Dank Leaflet kann man die Karte verschieben und hineinzoomen – dann sieht man auch, dass ich nicht den genauen Weg, sondern nur die grobe Luftlinien-Verbindung eingezeichnet habe; ich gehe davon aus, dass alle, die die Karte sehen, sich denken können, dass ich auf den Radwegen oder Straßen und nicht übers Wasser oder querfeldein gefahren bin. Wo das Zelt steht, hab ich übernachtet (nicht unbedingt im Zelt). Die dünnen schwarzen Linien sind die Strecken, die ich mit der Bahn gefahren bin.