„Sie haben Ihr Ziel erreicht“
Samstag, 13. Juni 2026
Heute morgen hab ich mich nochmal beim Zeltplatz-Restaurant mit Frühstück versorgen lassen und war schon wieder angetan von den Preisen: zwei gefüllte Croissants und zwei Kaffee für 5,30 €! (In Österreich hätte ich nicht viel mehr als einen einzigen Kaffee dafür bekommen.)
Ich bin ganz in Ruhe losgefahren und hab mir eine besonders schöne Strecke ausgesucht, denn bis Ravenna war es nicht mehr weit und ich hab mir dort für zwei Nächte ein Zimmer genommen, damit ich morgen Zeit für die Kultur habe und am Montag einen Zug für den ersten Teil der Heimfahrt nehmen kann.
Die Fahrt begann mit einer Fähre. Es ging nur über die Zufahrt zum Yachthafen, aber es waren viele AusflüglerInnen und viele Schiffe (die der Fährmann immer abwarten musste) unterwegs, so dass es ein ziemliches Gedränge auf der Fähre gab.

Die Strecke lohnte die Mühe: Es ging zunnächst an eine der zahlreichen Lagunen des Po-Deltas. Das Naturschutzgebiet ist ein Paradies für Vögel, gleich am Eingang waren viele versammelt.



Und dann ging es – auf einem schmalen Deich – durch die Lagune! Es war ein fantastisches Erlebnis!




Und genau dort hatte ich das zweite Tausend Kilometer voll.

Auf einer Insel im Flachwasser-Bereich hielt eine Gruppe sehr nett aussehender Vögel ein Treffen ab – leider weiß ich zu wenig, um sagen zu können, welche Vögel das sind. Ich warte auf Kommentare!



Natürlich kam ich dann auch wieder in die Zivilisation – zunächst in Form von Strand-„Paradiesen“, dann in Form von Industrieanlagen vor den Toren von Ravenna und schließlich in Form meines „Piccolo Hotel“.
Von dort bin ich – nach einer Dusche – ohne Gepäck in die Stadt gefahren, am ehemaligen Hafen entlang. Das Gelände ist offen gestaltet, eine Promenade lädt zum Verweilen ein. Besonders gefallen hat mir eine Reihe mit Porträts in Frauen, die in der Stadt geboren sind,





Am Ende – oder am Anfang, wenn man von der Stadt aus kommt, steht ein riesiges Segelschiff.

Im Bahnhof hab ich mich über Möglichkeiten, mit dem Zug zurück zu fahren, informiert. (Ja, das geht – zumindest bis zur italienischen Grenze. Mehr konnte man mir nicht sagen)
Und dann hatte ich noch Zeit für einen kleinen Einblick in das kulturelle Erbe in der Stadt. Ganz in der Nähe des Bahnhofs steht die Basilika des Evangelisten Johannes – ein gerade in seiner Schlichtheit imposanter Bau.




Zwei Mosaike dort hab ich nicht verstanden – auch hierzu bitte ich um Kommentare!


Bevor alles geschlossen wurde, kam ich noch in die „Basiica die S.Apollinare Nuovo“.

Das Schiff ist bis unter die Decke mit beeindruckenden Mosaiken geschmückt. Ich hab mich besonders für die verschiedenen Handgesten interessiert, hier kommt eine Auswahl meiner Fotos (die verzerrt wirkenden Bilder sind ganz oben fast unter der Decke).

(Das ist eine Galerie, ihr könnt die Bilder anklicken, um sie größer zu sehen)









Auch Geschichten aus dem Leben Jesu sind dargestellt.
Ein Kunstmuseum gibt es auch (war schon zu), davor steht dieses Pferd.

Es gibt morgen noch viel anzusehen!
Hallo Gerhard,
die gesuchten Vögel sind Pharaohnenibisse auch heiliger Ibis genannt.
Weiter gute Fahrt, Daniel
Danke, Daniel, ich hatte auf deine Expertise gehofft!
Prima. Dann genieße die Stadt und finde eine gute Heimfahrt.