Alpen
Freitag, 29. Mai 2026
Ich war von der Ungewissheit und der Warterei gestern so kaputt, dass ich fast zehn Stunden geschlafen hab.
Nach Packen und Frühstück fuhr ich zunächst für einige Kilometer an der Donau entlang – auf „Augenhöhe“ mit der Grande Dame und für mich ein Wiedersehen nach meiner Tour von 2017.

Dann bin ich abgebogen nach Enns – logisch, wenn ich die Enns entlang fahren will. Enns rühmt sich, die älteste Stadt Österreichs zu sein, in der Ortsmitte steht der „Stadtturm“, dessen Sonnenuhr tatsächlich die Sommerzeit anzeigt.


Auf dem Weg bekam ich schon Alpen-Feeling: Schneebedeckte Berge ganz hinten am Horizont!

Ich weiß nicht, welche das sind – wer kann helfen? Der einzige Hinweis, den ich geben kann: Standort beim Fotografieren etwas südlich von Enns, Blickrichtung Süd bis Südwest.
Die Enns zeigt sich als schöner Fluss, so zum Beispiel an der Enns-Schleife bei Haidershofen kurz vor Steyr.

Auch die Schwäne finden die Umgebung angemessen.

In Steyr fließt die Steyr in die Enns – das wird mit einer Barockkirche gefeiert.

Das Tor zum Schloss ist mit zwei modisch gekleideten Herren dekoriert – es ist schon erstaunlich, wie lächerlich heute Outfits wirken, die damals besonders vornehm und würdevoll wirken sollten.


Der weitere Weg wurde immer schöner, aber auch herausfordernder.


Gut, dass ich wieder problemlos schalten kann! Gegen halb fünf kam ich nach Losenstein, dort steht eine Burgruine oben auf einem Felsen.

Ich bin noch 15 Kilometer weiter gefahren nach Großrahming – immer wieder den Fluss im Blick.

Vom Zeltplatz aus zeigt ein Blick auf die Berge: Ich bin wirklich in den Alpen! Und es ist wunderschön!

Das war bei meiner Lech-Tour so toll: am ersten Tag sah ich die Alpen in weiter Entferung; am übernächstenTag war ich mitten drin.