Bodensee

Bodensee

16. Juni 2026 1 Von gerhardjenders

Dienstag, 16. Juni 2026
Ich musste früh aufstehen, weil mein Zug nach Bregenz schon um 7.14 Uhr fuhr. Als ich am Bahnhof ankam, blinkte es auf der Anzeigetafel neben der Abfahrtzeit. Was bedeutete das jetzt wieder? Auf Flughäfen heißt das – wenn ich mich richtig erinnere – „Boarding“. Und als ich am Gleis ankam, war es tatsächlich so: Der Zug stand schon dort, damit man in Ruhe einsteigen kann. Wunderbar!
In Bregenz kam ich vom Zug direkt an den See – leider heute mit bedecktem Himmel. Aber dafür war es auch nicht zu heiß.

Der erste Blick vom Bahnhof aus


Ich bin am nördlichen Ufer entlang gefahren, zwischendurch – in der Gegend von Lindau – konnte ich die Schweizer Alpen erkennen, leider reichte der Kontrast nicht für die Kamera.


Ich kam sehr flott voran, obwohl viele Leute unterwegs auf dem Bodensee-Radweg. Ich hab es genossen, nach den Bahnfahrten mal wieder richtig Strecke zu machen. Mein Ehrgeiz ging aber nicht so weit, dass ich noch den Überlinger See umrundet hätte: Ich Meerburg hab ich die Fähre nach Konstanz genommen.

Konstanz in Sicht

Das war genau die Zeit, in der ein kleiner Regenschauer runterrieselte – den konnte ich auf dem Schiff im Trockenen überstehen.
Nach Konstanz hab ich dann aber immerhin den Zeller See umfahren, mit einer kurzen Rast in Radolfzell.

Kaffee in der Seebar

Zur Übernachtung bin ich in Gaienhofen auf dem Campingplatz Höristrand gelandet – eine nette, lockere Atmosphäre herrscht dort. Es ist der letzte Platz bevor ich – auch am rechten Rheinufer – durch Schweizer Gebiet fahre.
Der Ort hat ein Hermann-Hesse-Museum, weil der ab 1904 hier gewohnt hat.

Und beim Abendessen am Hafen kam dann doch noch die Sonne raus.

Drüben ist schon Schweizer Gebiet  – dummerweise nehmen die Mobilfunk-Betreiber hohe Gebühren, wenn man das Netz von dort nutzt.