Maribor in Slownien
Donnerstag, 4. Juni 2026
Nach dem verregneten Mittwoch lockte am Morgen die Sonne zum Aufbruch. Bei meinen Freunden in Graz wurde ich noch mit einem leckeren Frühstück versorgt, dann ging es los. Ein Feiertag und Sonnenschein – da waren natürlich viele unterwegs. Die Stimmung war entspannt und fröhlich, ein schöner Start.

Die Stadt tut einiges, um das Leben angenehm zu machen: große Parks und Renaturierung des Flusslaufes (in Grenzen, denn die Mur wird wie viele Flüsse in Österreich zur Stromerzeugung genutzt).


In Begleitung von so vielen Ausflüglern kam ich munter voran. Ein wenig enttäuscht war ich darüber, dass ich um die Mittagszeit kein Restaurant oder etwas ähnliches am Radweg sah, wo ich meinen „Akku“ (den Magen) aufladen konnte. Ich wollte schon meine Notvorräte angreifen,, doch dann gab es Rettung bei den Römern (oder besser gesagt: bei den Archäologen), in Form eines Freilichtmuseums über eine römische Siedlung – mit einem Eiscafé!



Wunderbar gestärkt und erholt ging es weiter, in Ehrenhausen an der Weinstraße grüßten Burg und Kirche jenseits der Mur (ich bin auch drüben gewesen – aus der Nähe sahen beide nicht besser aus).


Mit Schwung ging es weiter – so viel Schwung, dass ich ein bisschen zu weit gefahren war und die Abzweigung noch Slowenien verpasst hatte. Das war nicht schlimm, denn so hab ich noch den Wasserfall und Brücke im Murfeld gesehen.



Also zurück und in Spielfeld ordentlich über die Grenze. Die Wege in Slowenien waren anfangs etwas kompliziert, aber ich hab mich schließlich zurechtgefunden. Um von der Mur zur Drau zu gelangen, muss eine Anhöhe überwunden werden. War ziemlich heftig, aber es gab auf der Anhöhe eine Belohnung in Form eines Gllückwunschs.

Damit hat sich Slowenien direkt beliebt gemacht! Jetzt musste ich nur noch die letzten Kilometer überwinden, dann war ich in Maribor. Dort konnte ich schonmal einen Blick auf die Drau werfen, die mich in den nächsten beiden Tagen begleiten wird,

Nach einer etwas nervigen Suche (ich war eine Straße zu früh abgebogen und hatte nicht genau genug auf die Karte gesehen) hab ich dann doch den Zeltplatz „Kelce“ gefunden: hervorragend ausgestattet für Radreisende, sehr freundliche Leute – sehr zu empfehlen!