{"id":499,"date":"2019-06-12T16:38:20","date_gmt":"2019-06-12T16:38:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gerhardjenders.de\/?p=499"},"modified":"2019-06-12T16:43:37","modified_gmt":"2019-06-12T16:43:37","slug":"von-gummersbach-bis-dodenau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gerhardjenders.de\/?p=499","title":{"rendered":"Von Gummersbach bis Dodenau"},"content":{"rendered":"\n<p>22. Mai 2018 <\/p>\n\n\n\n<p>Pfingstferien! Wohl meine letzten Ferien \u00fcberhaupt. [Anmerkung im Juni 2019: Es waren nicht die letzten Ferien, ich hab noch ein Jahr drangeh\u00e4ngt] Zeit f\u00fcr eine Kurztour mit der &#8222;Speedmachine&#8220;. Der Plan ist \u00fcber Hilchenbach nach Erndtebr\u00fcck und dann die Eder abw\u00e4rts nach Kassel. Aber jetzt bin ich erstmal nach zwei Stunden in Rothem\u00fchle und trink Kaffee in der B\u00e4ckerei Jung. Hier hab ich schon \u00f6fter bei Touren gerastet. Ich hab ab Wiehl (dem kleinen Wiehl bei Hahnenseifen) einen neuen Weg zur Stra\u00dfe nach Rothem\u00fchle ausprobiert &#8211; sehr sch\u00f6n und weniger unn\u00f6tige Steigung, wenn man nicht (wie ich) erst mal falsch f\u00e4hrt und einen erstaunlich steilen Berg rauff\u00e4hrt, den man nachher wieder zur\u00fcck muss.  <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.gerhardjenders.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Wiehl-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-500\" srcset=\"https:\/\/www.gerhardjenders.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Wiehl-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.gerhardjenders.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Wiehl-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.gerhardjenders.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Wiehl.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption>Sch\u00f6ner Weg &#8211; aber falsch!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Um halb drei bin ich in Erndtebr\u00fcck. Ab Rothem\u00fchle hatte ich mir einen Weg \u00fcber Ober-, Mittel- und Junkernhees ausgesucht. Dummerweise standen dann dort Schilder, die eine Baustelle ank\u00fcndigten und s\u00e4mtliche Durchfahrt verbieten wollten. Das mir? Sicher nicht! Ich musste dann in Oberhees das Fahrrad durch die Baustelle tragen (der Baggerf\u00fchrer tat mal kurz den &#8222;L\u00f6ffel&#8220; zur Seite), danach hatte ich dann die Stra\u00dfe f\u00fcr mich allein bis Kreuztal.  <\/p>\n\n\n\n<p>Die Stra\u00dfe von Kreuztal nach Hilchenbach ist nicht das, was man eine landschaftlich sch\u00f6ne Strecke nennt: Industrie, Gewerbegebiet und viel Verkehr. Da hab ich den vorgeschlagenen Radweg entlang der Bahnlinie genommen: Wald, Wiesen, Siedlungen und Ruhe. Die Strecke ist nicht immer asphaltiert, das zwingt mich zur gem\u00fctlichen Tempo. Ist auch was wert. Hinter Hilchenbach ist dann die &#8222;Passh\u00f6he&#8220;, hier war der Anstieg auf der Nebenstrecke deutlich steiler. Die ganze Zeit in der Gegend um Hilchenbach grummelte es am Himmel, oben gab es auch einige Blitze, aber bis Erndtebr\u00fcck ist es trocken geblieben. Doch dann ging es los &#8211; zum Gl\u00fcck w\u00e4hrend ich Kaffee trinke. <\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt scheint es langsam wieder aufzuh\u00f6ren, ich kann weiter. Ab hier geht es die Eder entlang, noch etwa 45 km heute.  Angekommen bin ich im Haus Ederblick erst kurz vor acht. Das kam so: Erstmal hab ich zwar mehrfach den Radweg probiert, aber wenn es dann ein Schotterweg war, bin ich doch lieber wieder auf die Stra\u00dfe, denn auf Feldwegen ist es bei Regen sehr ungem\u00fctlich. Doch ich hab mich auch mal wieder als Meister im falsch fahren erwiesen. Zuerst bin ich bei Arfeld falsch abgebogen und ein kleines Tal raufgefahren. Ich hab mich schon gewundert, wo die Eder geblieben ist, und warum ich pl\u00f6tzlich so langsam bin, aber bis ich mal die Karte zur Hand nahm, war ich schon den halben Weg \u00fcber den Berg zum Lahntal gefahren. Zur\u00fcck gings dann nat\u00fcrlich rasant bergab &#8211; hatte auch was. Der richtige Eder-Radweg lief dann auf einer alten Bahntrasse, zu gro\u00dfen Teil sogar asphaltiert. Das ging so gut, dass ich an der Abzweigung zum Hotel vorbei gefahren bin &#8211; bis ich das gemerkt hatte, war ich schon \u00fcber 5 km zu weit und musste wieder zur\u00fcck. So war ich heute 135 km unterwegs.  Unterwegs durch wundersch\u00f6ne D\u00f6rfer (stellvertretend seien Grund bei Hilchenbach und Raumland bei Berleburg erw\u00e4hnt) und durch eine wundersch\u00f6ne Flusslandschaft, die man auch bei Regen genie\u00dfen kann. Aber morgen darf es ruhig wieder trocken sein. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>22. Mai 2018 Pfingstferien! Wohl meine letzten Ferien \u00fcberhaupt. 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